Es sind überwiegend Frauen, die durch Deepfake-Pornos geschädigt werden. Höchste Zeit, dass gesetzliche Regelungen den Missbrauch beenden, bevor er großflächig Schaden anrichtet.

Von Anja Klemm und Benjamin Danneberg

2017 tauchten Deepfakes erstmals auf, heute ist das Internet voll mit ihnen: Videos, in denen Gesichter von Prominenten, Politikern und Privatpersonen täuschend echt montiert und Stimmen vertauscht werden.  Durch Apps wie FakeApp, Reface oder DeepFaceLab ist das Erstellen solcher Fakes auch ohne Vorwissen möglich.

Während Deepfakes einen künstlerischen Aspekt haben können, etwa um Schauspieler in Filmen auszutauschen, werden sie in den meisten Fällen verwendet, um Pornos zu faken. Die Opfer? Fast ausschließlich Frauen.

Deepfake-Pornos: Frauen als Zielscheibe

Das Forschungsunternehmen Sensity AI hat Deepfake-Videos seit Ende 2018 nachverfolgt. Zwischen 90 und 95 Prozent dieser Videos sind demnach Pornos und davon betreffen wiederum 90 Prozent Frauen. Eine Untersuchung des niederländischen Unternehmens Deeptrace bestätigt das Ergebnis: 96 Prozent von 15…

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