Rami Malek in “Bohemian Rhapsody” ist verdammt gut. Freddie Mercury ist noch besser – ein Deepfake macht’s möglich.

Der bislang vielleicht gelungenste Clip des Deepfakers Ctrl Shift Face war wohl auch der einfachste: Denn besonders viel muss der Deepfake gar nicht mehr leisten, der den US-Schauspieler Rami Malek im biografischen Filmdrama “Bohemian Rhapsody” mit dem eigentlichen Darsteller seines Lebens ersetzt: Freddie Mercury. Malek kommt dem Original schon in der eigentlichen Filmvorlage verdammt nahe.

Dennoch ist es zweifelsohne eindrucksvoll, mit welcher Präzision und Regelmäßigkeit der Deepfaker Ctrl Shift Face seine Kreationen bei YouTube hochlädt. Zumindest visuell führt er einige Deepfakes nahe an die Perfektion. Bei Stimmen ist die Deepfake-Technologie noch nicht soweit.

So entstand der Deepfake von Freddie Mercury

In einem zweiten Video zeigt der slowakische Deepfaker, der sich selbst nur Tom nennt, die Entstehung seines neuesten Werks und Detailaufnahmen des Gesichtertauschs sowie Ausschnitte des Trainingsmaterials, das er verwendete. Tom arbeitet laut eigenen Angaben als 3D-Künstler für Filme und Spiele und kann fürs KI-Training schnelle Rechner verwenden.

In seinen vorherigen Deepfakes tausche Ctrl Shift Face Keanu Reeves mit Bruce Lee in “Die Matrix”, Arnold Schwarzenegger mit Sylvester Stallone in “Terminator” oder ließ Jim Carrey statt Jack Nicholson in “The Shining” spielen. Zuletzt flog Elon Musk in einer SpaceX-Odyssey ins Weltall.

Nicht nur Ctrl Shift Face kann Deepfakes: Ein anderer YouTuber brachte mit dem KI-Verfahren den originalen Comic-Look von König der Löwen in die Neuauflage zurück – sehr zur Freude vieler Fans des Originals.

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