Die Dokumentation “Welcome to Chechnya” nutzt Deepfake-Technologie, um Protagonisten zu anonymisieren, und dennoch ihre Mimik zu erhalten.

Der Dokumentarfilm von David France thematisiert die Verfolgung von Lesben und Schwulen in Tschetschenien, indem er Aktivisten zeigt, die Verfolgten bei der Flucht helfen. Seit der Weltpremiere auf dem Sundance Film Festival wurde “Welcome to Chechnya” mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Eine besondere Herausforderung für France war der Schutz der Identität seiner Interviewpartner.

Gängige Stilmittel wie die Verschleierung, Verpixelung oder die Aufnahme eines Schattenwurfs lehnt France ab, da diese Techniken aus seiner Sicht negativen Einfluss nehmen auf die Wahrnehmung und somit Meinungsbildung über die anonymisierte Person. Außerdem gehen die Emotionen im Gesicht der Porträtierten verloren.

Verschleierung per Deepfake

France entschied sich daher für eine ungewöhnliche, unerprobte Methode: Er tauschte die Gesichter der Interviewpartner digital per Deepfake gegen die Gesichter…

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