Britischen Forschern zufolge ist Deep-Learning-Statistik bei der Vorhersage von Todesfällen den Berechnungen menschlicher Experten signifikant überlegen.

Was es wohl ändern würde, wenn man wüsste, wann man stirbt. Bislang ist das noch eine hypothetische, philosophische Überlegung. Ein Gedankenspiel, über das man vielleicht bei einem nachdenklichen Sommerabendspaziergang sinniert oder launisch bei einem Glas Wein debattiert.

Forscher der Universität Nottingham arbeiten an einem KI-Vorhersagesystem, das aus Science-Fiction Realität machen könnte: Sie analysierten mit Künstlicher Intelligenz die Gesundheitsdaten von etwas mehr als 500.000 Menschen zwischen 40 und 69 Jahren.

Die Daten umfassen einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren zwischen 2006 und 2016. Sie stammen aus der UK Biobank, die Patienteninformationen für Forschungszwecke sammelt, zum Beispiel Blutwerte oder Urinproben sowie Behandlungsprotokolle.

Die Teilnehmer wurden anhand von circa 60 demografischen, biometrischen und klinischen Faktoren bewertet wie Alkoholkonsum, Körperfett, Vorerkrankungen oder Blutdruck. Sogar das Ernährungsverhalten wurde berücksichtigt, zum Beispiel der tägliche Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch.

KI vs. Mensch: Zehn Prozent besser

Während des Untersuchungszeitraums starben knapp 14.500 der Studienteilnehmer, hauptsächlich an Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen. Anhand der Daten sollte die Künstliche Intelligenz mittels Deep Learning korrekt vorhersagen, welcher der Probanden vorzeitig erkranken und sterben würde.

Um die Vorhersagen zu prüfen, stimmten die Forscher sie mit verschiedenen Sterbe…

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