Das Startup Fable will keine VR-Filme mehr machen und stattdessen Animationskunst mit Künstlicher Intelligenz verbinden. Das Ziel: KI-gesteuerte Charaktere erschaffen, mit denen man auf natürliche Weise interagieren kann. Das sei die nächste, große Kunstform.

Edward Saatchi leitete das Oculus Story Studio, das VR-Filme wie Henry und Dear Angelica schuf. Als Facebook das Studio im Mai 2017 schloss, gründete Saatchi Anfang 2018 Fable.

Das erste VR-Filmprojekt des Studios war Wolves in the Walls, das auf dem gleichnamigen Kinderbuch des englischen Autors Neil Gaiman beruht. Darin können VR-Nutzer mit einem KI-gesteuerten Mädchen namens Lucy interagieren.

Auf dem Sundance Film Festival zeigt das Studio eine neue Szene aus dem Projekt. Sie entstammt dem noch unveröffentlichten zweiten Kapitel von Wolves in the Walls, das im April vorgestellt werden soll.

Auf der Suche nach dem “Her”-Moment

Für die Neuausrichtung auf sogenannte “virtuelle Wesen” sucht das Studio nach Fachkräften, die sich mit maschinellem Lernen auskennen. Das Team soll Saatchi zufolge zukünftig jeweils zur Hälfte aus Geschichtenerzählern und KI-Spezialisten bestehen.

“Wir haben eine Harmonie zwischen Videospielen und immersivem Geschichtenerzählen geschaffen. Die nächste große Aufgabe ist es, einen neuen Konflikt und eine neue Harmonie zwischen immersivem Geschichtenerzählen und KI zu ermöglichen”, sagt Sa…

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