Die Arme von Nummer 5 leben.

Er faltet Wäsche, schenkt eine Tasse Kaffee ein oder stellt die Blumen in die Vase: Der Roboterarm “Project Blue” ist der Prototyp für die helfende Maschinenhand, die Menschen eines Tages im Haushalt unterstützen soll. Gebaut und programmiert wurde er von Ingenieuren und KI-Forschern der Universität von Kalifornien, Berkeley.

Das Team vergleicht den Prototyp mit dem Apple II, dem ersten Heimcomputer für Hobbyisten und Hacker, der, rückblickend betrachtet, zwar wenig konnte, aber dennoch der Vorbote war für eine Technikrevolution.

Blue soll gleich zwei Probleme aktueller Roboter lösen: Er soll flexibel verschiedene Aufgaben meistern sowie Anweisungen von Laien entgegennehmen können, die keine komplexe Programmiersprache beherrschen.

Wie bei einem Puppenspiel

Möglich wird beides durch VR-Steuerung in Kombination mit Künstlicher Intelligenz: Mit einem Virtual-Reality-Controller steuern die Forscher die Roboterarme fern und bringen der KI in der Steuerungssoftware intuitiv neue Tätigkeiten bei, indem sie diese vormachen. Dafür müssen sie keine Zeile Code schreiben.

Die KI optimiert die Handlung bei jeder Wiederholung eigenständig. Schon ein paar Stunden VR-Training sollen ausreichen, dann sind die Roboterarme in der Lage, die Aufgabe verlässlich zu wiederholen. Ergänzend zur VR-Steuerung können die Roboterarme manuell bewegt werden.

“[…] Da der Roboter einfach die Handbewegung des VR-Nutzers nachahmt, kann eine Person ohne spezielle Ausbildung den Robot…

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