Das kanadische Unternehmen Bluedot soll mit einer KI-gestützten Prognose schon am 31. Dezember 2019 vor der Ausbreitung des Coronavirus gewarnt haben.

Kleinteilige Mustererkennung in Kombination mit einem hohen Grad an Automatisierung macht Künstliche Intelligenz zu einem mächtigen Überwachungsinstrument. Das kanadische Unternehmen Bluedot nutzt diese Fähigkeit, um die Verbreitung von Krankheiten zu beobachten.

Es betreibt eine KI-gestützte Prognoseplattform, die laut Angaben des Unternehmens natürliche Sprachverarbeitung und maschinelles Lernen kombiniert, um in 65 Sprachen News, Blogs und Forenbeiträge, Daten von Fluglinien sowie Berichte über Tierkrankheiten auf Anzeichen einer Epidemie zu untersuchen.

“Wir nutzen natürliche Sprachverarbeitung und maschinelles Lernen, um einer Maschine beizubringen, zu unterscheiden, ob es sich um einen Ausbruch von Anthrax in der Mongolei oder um eine Wiedervereinigung der Heavy-Metal-Band Anthrax handelt”, sagt Kahn zu Wired.

KI-Prognose schon zum Jahreswechsel

Die automatisierten Berichte werden von bei Bluedot angestellten Epidemiologen geprüft. Bestätigen sie das Epidemierisiko, verschickt Bluedot Warnungen an Kunden im privaten und öffentlichen Sektor wie Behörden, Krankenhäuser oder Fluglinien.

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