In Ausnahmesituationen zeigt sich oft, was bisher nicht funktioniert hat. Für KI-Forscher Gary Marcus ist klar: Corona hat KI die Hosen heruntergezogen.

Die Corona-Pandemie hat vieles offengelegt, was in der Gesellschaft nicht stimmt: Inkompetente Politiker, die Auswirkung von Umweltverschmutzung oder globale Ungleichheit. KI-Forscher Gary Marcus glaubt, dass die Pandemie auch für Künstliche Intelligenz (News) ein Weckruf sein sollte.

Wegen der Pandemie wünsche man sich KI, die die Unmengen an medizinischer Fachliteratur über das Coronavirus zusammenfassen könne, sagt Marcus auf der diesjährigen “Intelligent Health AI“-Konferenz. Man benötige KI, die kausal denken könne, Fehlinformationen aussortiere und Roboter, die helfen, ältere Menschen zu versorgen, oder die Pakete liefern.

Angesichts der 60jährigen Forschungsgeschichte Künstlicher Intelligenz hält Marcus es für gerechtfertigt, wenigstens einige dieser Dinge zu erwarten. Stattdessen gebe es KI, die Spiele spielt, Sprache in Text verwandelt und den Teppich staubsaugt.

Dass kausal denkende KIs und selbstständige Roboter nicht existieren, liegt laut Marcus am falschen Fokus auf Deep Learning. Die Methode benötige für einzelne Anwendungen viele Daten und die existie…

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