Die Corona-Pandemie nimmt ihren Lauf. Künstliche Intelligenz soll helfen, schneller wirksame Gegenmittel zu entwickeln.

Weltweit versuchen Regierungen, die Corona-Pandemie mit Eingriffen in das öffentliche Leben zu verlangsamen. Eine langsamere Ausbreitung des Virus soll eine extreme Überlastung des Gesundheitssystems verhindern, während Forscher versuchen, den Virus zu verstehen, effektive Therapien zu entdecken und langfristig einen Impfstoff zu entwickeln.

Täglich werden neue wissenschaftliche Arbeiten zum Coronavirus veröffentlicht. Die meisten davon erscheinen auf Wissenschafts-Plattformen wie Biorxiv.org oder Arxiv.org, abseits etablierter Wissenschaftsjournale. Für diese prüfen Experten jedes Paper aufwendig im sogenannten Peer-Review-Verfahren – zwischen Einreichung und Veröffentlichung einer Arbeit kann schnell ein halbes Jahr vergehen. Die auf den Online-Plattformen hochgeladenen Paper sind dagegen sofort und für jeden kostenlos lesbar, allerdings nicht unabhängig geprüft.

Digitale Beschleunigung – der Mensch kommt nicht mehr hinterher

Die durch diese Wissenschafts-Plattformen ermöglichte schnelle Verfügbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Coronavirus hat etwa zur schnelleren Entwicklung von Testverfahren geführt.

Überhaupt ist der Kampf gegen das Coronavirus bestimmt von der Digitalisierung des Wissensaustauschs: Schon kurz nach dem Ausbruch des Virus gründeten amerikanische Forscher auf der…

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