Clearview AI bietet die eigene Gesichtserkennungs-App nicht mehr in Kanada an. Damit reagiert das Unternehmen auf Ermittlungen der kanadischen Datenschutzbehörde.

Clearview AI wird die eigene Gesichtserkennungs-App künftig nicht mehr in Kanada verkaufen. Das gab das Büro des offiziellen kanadischen Datenschutzbeauftragten (OPC) bekannt. Das US-Startup reagierte damit vorzeitig auf die laufenden Ermittlungen der kanadischen Datenschutzbehörden.

Als Konsequenz dieses Rückzugs setzen Clearview AI und die Royal Canadian Mountain Police (RCMP) ihren Vertrag mit sofortiger Wirkung auf unbestimmte Zeit aus. Die RCMP war der letzte noch verbliebene Kunde des Start-ups in Kanada. Details der Zusammenarbeit sollen während der noch immer andauernden Ermittlungen geklärt werden.

Clearview AI schon länger im Visier von Datenschützern

Die kanadischen Behörden ermitteln wegen möglicher Datenschutzverstöße und wollen erreichen, dass Clearview persönliche Daten von Kanadiern löscht und nicht länger sammelt. Laut OPC habe sich Clearview AI während der Ermittlungen stets kooperativ verhalten.

Bisher wurden noch keine offiziellen Ergebnisse bekanntgegeben. Die Behörden in Quebec, British Columbia und Alberta wollen diese nach nach Abschluss ihrer Ermittlungen veröffentlichen.


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