Update:

Black Mirror: Bandersnatch ist ab sofort bei Netflix verfügbar. Wie im Vorfeld vermutet, verzweigt sich der Film in verschiedene Handlungsstränge.

Der Zuschauer kann in Schlüsselszenen die Reaktion des Protagonisten steuern, beispielsweise eine Einladung annehmen oder ablehnen. Entsprechend entwickelt sich die Handlung. Der Kern der Story ist in allen Szenarien identisch.

Über die Fernbedienung oder eine Smartphone-App nimmt man an der Erzählung teil. Bild: Netflix

Über die Fernbedienung oder eine Smartphone-App nimmt man an der Erzählung teil. Bild: Netflix

Ein Durchlauf soll zwischen 60 und 120 Minuten dauern, abhängig von den gewählten Verzweigungen. Lässt man den Film einfach durchlaufen, dauert er circa 90 Minuten. Bandersnatch war insgesamt rund 18 Monate in Entwicklung.

Ursprünglicher Artikel vom 27. Dezember 2018:

Black Mirror: Bandersnatch – schaut euch den Trailer an

Der neueste Black-Mirror-Film will euch mal wieder die Mixed Reality vermiesen – diesmal verkleidet in einem Retrokostüm.

Jetzt ist es offiziell: Bandersnatch ist der erste Black-Mirror-Film. Er startet am 28. Dezember weltweit bei Netflix. Noch ist nicht bestätigt, ob er interaktive Elemente bieten wird – die Zitate im Trailer deuten aber darauf hin (“You are not in control”, “Your fate has been dictated”). Außerdem bezeichnet Netflix die Produktion als “Black-Mirror-Event” statt als Film.

Bandersnatch spielt 1984: Er handelt von einem jungen Programmierer, der in eine Spielefirma einsteigt. Dort soll er die Fantasiegeschichte “Bandersnatch” in ein Videospiel umsetzen.

Es wäre nicht Black Mirror, wenn das einfach so klappen würde: Geht es nach dem Trailer, dann vermischt sich die virtuelle Welt des Spiels mit der Realität der Akteure – und zwar nicht auf eine schöne Weise.

Ein Bandersnatch ist ein Dämon aus Lewis Carrolls 1872 verfasster Novelle “Through the Looking-Glass” und das gleichnamige Videospiel existiert wirklich. Es kam 1984 in UK auf den Markt – demselben Jahr, in dem der Film spielt.


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