Das britische Startup Wayve will mit Künstlicher Intelligenz das autonome Fahren revolutionieren, bevor es so richtig erfunden wurde.

Anstatt auf viele Sensoren und eine detaillierte 3D-Karte zu setzen, will Wayve mit einer einzelnen Videokamera und einem selbstlernenden Algorithmus Autos das eigenständige Fahren beibringen.

Das Startup setzt für das KI-Training auf das gleiche bestärkende Lernverfahren, mit dem die Google-Schwester Deepmind seiner Super-KI übermenschliche Fähigkeiten lehrte: Durch gezielte Belohnung soll die KI richtige von falschen Fahrmanövern unterscheiden lernen.

Die Vorteile eines KI-Fahrers liegen auf der Hand, sofern er sich als verkehrstauglich erweist: 3D-Karten, die aktuellen autonomen Autos als Orientierungshilfe dienen, müssen aufwendig erstellt und permanent aktualisiert werden. Und die komplexe Sensorik der Wagen ist anfälliger für Ausfälle und Fehlmessungen.

Liegt Wayve mit seinem Ansatz richtig, könnten verlässlichere autonome Vehikel mit geringerem Pflegeaufwand die Folge sein.

Lernen wie ein Mensch: Versuch und Irrtum

Das Startup demonstriert die Technologie in einem Video (siehe unten). An der Vorderseite des Vehikels befindet sich eine einzelne Kamera, die mit ein…

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