Die KI-Kommission zur nationalen Sicherheit der US-Regierung empfiehlt Regulierung und Kooperation statt eines Verbots autonomer Waffen.

Die Gründung der “National Security Commission on Artificial Intelligence” (NSCAI) wurde im August 2018 beschlossen. Sie soll “Methoden und Mittel prüfen, die notwendig sind, um die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und damit verbundenen Technologien voranzutreiben, um die nationalen Sicherheits- und Verteidigungsbedürfnisse der Vereinigten Staaten umfassend zu erfüllen.”

Vorsitzender der NSCAI ist der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt. Zu den weiteren Mitgliedern gehören Forscher verschiedener Disziplinen, Angestellte von Microsoft, Amazon, Google und Oracle, Verteidigungsexperten und Nachrichtendienstmitarbeiter.

Der Abschlussbericht der Kommission soll am 01. März erscheinen. Ein finaler Entwurf des 130 Seiten starken Berichts ist bereits verfügbar. Die Kernbotschaft: Künstliche Intelligenz ist Möglichkeit und Bedrohung zugleich, ein Verbot von KI-Waffen ist schwer durchsetzbar – und nicht im Interesse der USA.

Die Entwicklung autonomer Waffen als moralischer Imperativ

Robert Work, ehemaliger stellvertretender Verteidigungsminister und stellvertretender Vorsitzender der Kommission, sagt in der Vorstellung der Arbeit der Kommission, autonome Waffen würden voraussichtlich weniger Fehler als Menschen begehen, was zu weniger Verlusten auf beiden Seiten führen könne. “Es ist ein mora…

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