Ein Neurobiologe und ein KI-Pionier sind sich einig: Die Menschheit muss die Auslöschung durch eine Killer-KI nicht fürchten.

Künstliche Intelligenz empfiehlt uns Produkte, spricht mit uns, verbessert unsere Bilder oder hilft beim Programmieren. Das ist praktisch – und hat somit wenig mit den Horrorszenarien zu tun, die bekannte Science-Fiction-Werke zeichnen, nämlich dass Maschinen die Menschheit unterjochen. Bislang erweisen Maschinen sich eher als nützliche Helfer – die durch KI noch etwas nützlicher werden. Und mein Smartphone wird wohl kaum zum Terminator.

Doch es gibt KI-Warner wie Elon Musk oder Nick Bostrom, die vor der Entstehung einer Superintelligenz warnen. Die könnte den Menschen ausradieren oder als Haustier halten, angetrieben vom eigenen Überlebenswillen oder gar aus für Menschen völlig unzugänglichen Gründen.

Wenn es nach KI-Pionier Yann LeCun und Neurobiologe Anthony Zador geht, sind solche Untergangsszenarien jedoch reine Fiktion – heute und für immer.

Die Evolution schafft unangenehme Zeitgenossen

Muss ein intelligentes Wesen – ob biologisch oder künstlich – zwangsläufig um das eigene Überleben kämpfen, sogar wenn es dafür die gesamte Menschheit opfern würde? Das ist ein Missverständnis, meinen die beiden Wissenschaftler in einer Veröffentlichung.

Der Grund für diese falsche Einschätzung sei unsere biologische Natur. Menschliche Intelligenz sei eine evolutionäre Anpassung, entstanden unter dem Druck der natürlichen Selektion. Sie soll das Überleben sichern: ein Trieb, der jedem Lebewesen tief ins Nervensystem geschrieben ist.

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: So steht es um VR-Gaming | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.