Bären identifizieren ist schwer, sagt Bärenforscherin Melanie Clapham. Eine Gesichtserkennung für Bären soll daher Abhilfe schaffen.

Die Debatte um Gesichtserkennungs-Software ist in Europa und den USA in den letzten Monaten heftig geführt worden und hatte teils umfassenden Verbote zur Folge, etwa in Portland. Dessen unbeachtet haben KI-Forscher jetzt eine unvorhergesehene Nische für die Technologie entdeckt: Gesichtserkennung für Tiere.

Die gleichen KI-Architekturen, die sonst Menschen auf Bildern erkennen, können nach etwas KI-Training auch Rind-, Bär- oder Affengesichter analysieren. Anwendung findet die Technik in der Landwirtschaft und beim Tierschutz.

KI-gestützte Rind-Überwachung

Der amerikanische Farmer Joe Hoagland entwickelt etwa die App CattleTracs, die es jedem Rindbesitzer ermöglicht, Bilder von seinen Tieren zu schießen, um mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Die Bilder werden dafür mit GPS-Daten, Datum und Besitzdaten in der CattleTracs-Onlinedatenbank hinterlegt. Eine Gesichtserkennungssoftware soll schon einmal abfotografierte Rinder in dieser Datenbank finden und dem App-Nutzer Informationen über seine Tiere liefern.

Da Rinder in ihrem Leben häufig den Besitzer wechseln, ist die Rückverfolgung oft schwierig und kann etwa Untersuchungen von Ursprung und Ausbreitung von Krank…

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