Der chinesische Internet-Unternehmer Jack Ma investiert in Künstliche Intelligenz – und befürchtet im gleichen Moment, dass die Technologie die Menschheit in ihren Grundfesten erschüttert.

Als Gründer der E-Commerce-Plattform Alibaba ist der Chinese Jack Ma einer der erfolgreichsten Internet-Unternehmer weltweit. Natürlich investiert Ma in Künstliche Intelligenz, denn seine E-Commerce-Geschäfte profitieren von neuen Automatisierungsverfahren und Robotertechnologien.

Dennoch warnt Ma bei einer Diskussionsrunde auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor den sozialen Auswirkungen einer möglichen KI-Revolution: Künstliche Intelligenz sei eine Bedrohung für die Menschheit und würde “viele Arbeitsplätze ersetzen”. Er wünsche sich, dass KI die Fähigkeiten der Menschen erweitere, anstatt diese zu ersetzen.

Führende Tech-Unternehmen wie Alibaba, Google, Facebook oder Amazon sollten “ein gutes Herz beweisen und Gutes tun”, so Ma. Die riesigen Gewinne der Internetkonzerne müssten in die Zukunft der Menschheit investiert werden.

Weltkrieg gegen Krankheit und Armut

Ma glaubt, dass der erste und der zweite Weltkrieg im Kern durch technologische Revolutionen ausgelöst wurden. Jede große neue Technologie bringe die Welt aus der Balance.

Jetzt kommt es laut Ma zu einer dritten technologischen Revolution, die eine starke Ungleichheit zur Folge haben könnte. Einen möglichen dritten Weltkrieg sollen die Menschen jedoch nicht untereinander führen, sondern gegen Krankheit, Umweltverschmutzung und Armut, appelliert Ma ans Publikum.

Zumindest für Alibaba möchte Ma einen Weg ausfindig gemacht haben, damit sein Unternehmen sozialen Ansprüchen besser gerecht wird: Im Top-Management bei Alibaba sitzen laut Ma 37 Prozent Frauen.

“Wenn…

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