Der Schöpfer des KI-Textadventures AI Dungeon bezeichnet den Fortschritt seiner Software durch OpenAIs GPT-3 als Paradigmenwechsel für Spiele und Entertainment.

Was 2019 als Experiment startete, wird langsam aber sicher zu einer ernsthaften Konkurrenz für menschliche Geschichtenerzähler: Mit Hilfe von OpenAIs Text-KI GPT-2 schuf Entwickler Nick Walton ein dynamisches Textadventure im Pen-&-Paper-Stil, bei dem die Künstliche Intelligenz die Rolle des Spielleiters übernimmt.

Dafür wählt der Spieler zunächst einen Charakter und den Spielhintergrund. Basierend auf dieser Auswahl startet die KI die Geschichte und erzählt sie entlang der Eingaben des Spielers dynamisch fort.

Das klappte mit GPT-2 schon recht ordentlich, reichte aber bislang nicht an die Qualität eines menschlichen Spielleiters heran. Das viel größere Textmodell von GPT-3 soll das jetzt ändern.

AI Dungeon erzählt mit GPT-3 zusammenhängende Geschichten

Walton hat AI Dungeon jetzt für die erst seit wenigen Wochen verfügbare und weitaus mächtigere Text-KI GPT-3 angepasst. GPT-3 wurde mit 570 Gigabyte Text aus dem Internet trainiert – bei GPT-2 waren es nur circa 40 Gigabyte.

Walton arbeitete laut eigenen Angaben wochenlang mit OpenAI am Feintuning der KI-Software, holte Nutzer-Feedback ein und machte A/B-Tests. Die Verbesserung durch das viel größere Sprachmodell bezeichn…

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